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Das Orthopädiezentrum Arabellapark München, Dr. med. Christian Kinast, Prof. Dr. med. Johannes Hamel und Kollegen wurde am 13.04.2010 nach ISO 9001:2008 für organisatorische Abläufe zertifiziert.
Schnelle Hilfe bei chronischen Schmerzzuständen

Stoßwellen
lösen Schmerzen


Neue Perspektiven in der Behandlung von chronischen Sehnenansatzschmerzen und anderen knochennahen Weichteilbeschwerden hat ein Verfahren eröffnet, das ohne den Einsatz von Spritzen und Medikamenten auskommt und kaum Nebenwirkungen verursacht: die Stoßwellentherapie. Damit ist es möglich, chronische Achillessehnen bzw. Fersenschmerzen, einen Tennisarm oder eine Kalkschulter innerhalb kurzer Zeit dauerhaft zu beseitigen.

Von Dr. Nicole Schaenzler



Sehnenansatzschmerzen sind weit verbreitet. So liegt z. B. bei einem Tennisarm ein äußerst schmerzhafter Reizzustand im Bereich der Unterarmstreckmuskeln an der Ellenbogen-Außenseite vor - dort, wo die Sehnen am Knochen verankert sind. Der Golferarm ist durch ein ähnliches Krankheitsbild gekennzeichnet, doch klagen Betroffene hier über Schmerzen an der Innenseite des Ellenbogens. Ursache ist meist eine mechanische Überlastung: Die starke Beanspruchung von Arm und Ellenbogen (oft infolge einer falschen Grifftechnik), etwa beim Tennis- oder Golfsport, aber auch andere, sich häufig wiederholende Bewegungen, z. B. Schraubenanziehen oder das Bedienen der Computertastatur, sind typische Auslöser für Sehnenansatzschmerzen am Ellenbogen. Auch andere stark beanspruchte Körperpartien, an denen Sehnen in den Knochen einstrahlen, können von entzündlichen Prozessen betroffen sein, etwa die Schulter (Kalkschulter, Sehnenansatzreizung), Hüfte (im Leistenbereich oder seitlich), das Kniegelenk (seitlich oder an der Kniescheibenspitze) oder die Ferse (Achillessehne, Fersensporn). Im akuten Stadium verursachen sie meist starke, mitunter ausstrahlende Schmerzen, wobei der Druckschmerz im betroffenen Sehnenansatzbereich in der Regel der entscheidende Hinweis für die Diagnose ist.

Chronische Beschwerden

Nicht immer gelingt es, die ursächliche Entzündung mit konservativen Behandlungsmethoden in den Griff zu bekommen und eine vollständige Heilung zu erzielen. Die Folge: Die Schmerzen werden chronisch, und die Bewegungen, an denen Knochen bzw. Gelenk und Sehne direkt beteiligt sind, sind erheblich eingeschränkt oder werden sogar unmöglich. Spätestens dann, wenn Medikamente, Spritzen oder eine Physiotherapie keine nachhaltige Linderung mehr bewirken und die Beschwerden zum Dauerzustand werden, kam bis vor kurzem oft nur noch eine Operation infrage. Hier hat sich die Stoßwellentherapie als risikoarme, effektive Alternative bewährt: Mit ihr kann in vielen Fällen rasch eine dauerhafte Beschwerdefreiheit erreicht werden.

Stoßwellentherapie - schonende Alternative zur OP Schon seit mehr als zwei Jahrzehnten werden Stoßwellen in der Medizin erfolgreich zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. So hat die Stoßwellentherapie vor allem in der Urologie inzwischen einen Großteil der operativen Eingriffe ersetzt und ist heute die Therapie der Wahl zur schonenden Zertrümmerung von Nieren- und Harnleitersteinen. Seit Ende der 1980er Jahre kommt das Verfahren auch in der Orthopädie zum Einsatz:
  • bei schlecht heilenden Knochenbrüchen
  • Sehnenansatzschmerzen mit oder ohne Verkalkung
  • Tennis- und Golferarm
  • Kalkschulter
  • Hüfte (Leiste oder seitlich)
  • Kniegelenk (seitlich oder Kniescheibenspitze)
  • Achillessehne, Fersensporn


Das INTERVIEW
zum Thema





Dr. Med. Wolfram Reisner

TOPFIT sprach mit dem Münchner Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin und Sportmedizin Dr. med. Wolfram Reisner, der sich vor fünf Jahren in einer Orthopädischen Praxisgemeinschaft in der Schützenstraße niedergelassen hat und mit der Stoßwellentherapie sehr gute Erfahrungen gemacht hat.

Herr Dr. Reisner, was sind Stoßwellen eigentlich genau?
Dr. Reisner: Radiale Stoßwellen sind Schalldruckwellen, die kugelförmig ins Gewebe, z. B. in Muskeln, Sehnen und Bänder, eindringen, und Verklebungen, Vernarbungen, Verwachsungen, Verkalkungen und Verkrampfungen auflösen können. Hierfür werden sie mittels eines Schallkopfs von außen direkt auf die zu behandelnde Körperstelle gerichtet. Auf diese Weise wirken sie punktgenau dort, wo sich Schmerzzentrum bzw. Schmerzursache befinden. Dabei inaktivieren die Stoßwellen, vereinfacht ausgedrückt, zum einen die schmerzleitenden Nerven; zum anderen regen sie die körpereigenen Reparaturmechanismen an. Der Effekt: Die Schmerzen lassen meist sofort spürbar nach, Entzündungsprozesse klingen ab, eventuell vorhandene Kalkansammlungen werden abgebaut, und das Gewebe kann sich regenerieren.

Was sind die Vorteile des Verfahrens?
Dr. Reisner: Vor allem ist die Stoßwellentherapie eine äußerst komplikationsarme Behandlung, die sich durch eine hohe Erfolgsrate auszeichnet: Je nach Art der Erkrankung liegt sie zwischen 60 und 80 Prozent. Dabei tritt oft schon nach der ersten Therapiesitzung eine deutliche Schmerzlinderung ein; nach drei Behandlungen kann bereits eine dauerhafte Heilung erreicht werden. Dies ist umso bemerkenswerter, weil die Stoßwellentherapie häufig erst dann zur Anwendung kommt, wenn das jeweilige Krankheitsbild schon längst einen chronischen Verlauf genommen hat und alle anderen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind. Fakt ist, dass mit der Stoßwellenbehandlung in vielen Fällen chronisch-schmerzhafte Reizzustände in knochennahen Weichteilen, Versteifungen und auch Verkalkungen an Muskelund Sehnenansätzen erfolgreich behandelt werden können und damit eine Operation vermieden werden kann. Ein weiteres Einsatzgebiet sind tief liegende schmerzhafte Muskelverhärtungen und -verspannungen, so genannte Trigger.

Wie läuft eine Behandlung mit Stoßwellen ab?
Dr. Reisner: Die Stoßwellentherapie wird ambulant in der Praxis durchgeführt. Mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung kann die zu behandelnde Region, z. B. wenn eine Verkalkung vorliegt, genauer dargestellt werden. Für die Behandlung selbst wird die schmerzende Stelle zunächst mit einem Kontaktgel bestrichen. Dann wird der Stoßwellenkopf von außen ca. 10 Minuten unblutig durch die Haut auf den Reizpunkt gerichtet. Die einwirkenden Schallwellen sind sehr fein dosiert, so dass sie der individuellen Schmerzempfindlichkeit des Patienten jederzeit angepasst werden können und eine örtliche Betäubung nur selten erforderlich ist. Anschließend kann der Patient wieder nach Hause gehen - eine Ruhigstellung der behandelten Körperpartien ist nicht notwendig. Allerdings empfehle ich meinen Patienten, zusätzlich eine Physiotherapie durchzuführen, damit Muskeln, Sehnen und Bänder durch spezielle Dehnungsübungen wieder die nötige Flexibilität erhalten.
Nähere Infos:
>> Zur Person: Dr. med. Reisner

Praxis:
Prof. Dr. med. Johannes Hamel
Dr. med. Christian Kinast
Dr. med. Wolfram Reisner
Orthopädie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Sportmedizin, Chirotherapie, Rheumatolgie, Kinder- und Neuroorthopädie
Schützenstr. 5, 803335 München
T. 089-5525110
Fax: 089-55251155
www.orthopaediepraxen.de


März 2004







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