HomeStartseite
Sprechzeiten/Kontakt
Lageplan
Praxisteam
Anmeldeformular
Dr. med.
Christian Kinast
Dr. med.
Wolfram Reisner
Prof. Dr. med.
Johannes Hamel
Priv.Doz. Dr. med.
Oliver Linhardt
Dr. med.
Michael Olos
Diagnostik
Nicht Operative Therapie
Sportmedizin
Akupunktur
Kinderorthopädie
Fusschirurgie
Kniegelenkchirurgie
Hüftchirurgie
Schulter-Ellenbogen
  Chirurgie
Handchirurgie
Partnerkliniken
Partner Physiotherapie
Medizinische Informationen
Behandlungskosten
Web Links
Artikel Übersicht>>
Orthopädisches Anti-Aging
Hallux Valgus
Stoßwellentherapie
Implantate
Ballen
Forefoot Surgery
High Heels
Schöne Füsse
Standpunkte
Fussschmerz
Sprunggelenk
Sprunggelenk S.T.A.R. Prothese
Modernste Behandlungsmethoden
Zuckerschrauben
Forefoot Surgery
Angaben nach §6 TDG


Das Orthopädiezentrum Arabellapark München, Dr. med. Christian Kinast, Prof. Dr. med. Johannes Hamel und Kollegen wurde am 13.04.2010 nach ISO 9001:2008 für organisatorische Abläufe zertifiziert.
· GENERELLES
· GROSSZEHENBALLEN
· HAMMERZEHEN
· HALLUX RIGIDUS
· HALLUX VARUS
· GROSSZEHENGRUNDGLIED
· MITTELFUSSKNOCHEN
Beschreibung

Ein Hallux varus ist eine Abweichung der Großzehe nach innen. Selten ist diese Fehlstellung angeboren oder Folge eines Unfalls. In den meisten Fällen ist eine Operation bei Vorliegen eines Hallux valgus vorausgegangen. Diese Fehlstellung kann direkt nach der Operation vorgelegen, oder sich zunehmend entwickelt haben. Ein Gang mit Belastung des Fußaußenrandes kann diese Fehlstellung begünstigt haben. Weder funktionell noch kosmetisch ist diese Fehlstlellung zu tolerieren und sollte deshalb bald möglichst behoben werden. Die Entwicklung eines Gelenkverschleißes durch diese Hallux varus Position ist möglich.

Operationsverfahren

Die erfolreiche Korrektur erfordert ein schrittweises Vorgehen. Die Gelenkkapsels muß vom Mittelfußköpfchen teilweise abgelöst werden. Die Rückverlagerung oder Verlagerung der Beuge- und Strecksehnen ist notwendig. Häufig ist bei länger bestehenden Fehlstellungen die Durchtrennung des Knochens hinter dem Mittelfußköpfchen und Versetzung zur Fußinnenseite notwendig. Die Entnahme eines Knochenkeils und Krümmung der Großzehe zur Fußaußenseite kann ebenfalls erfolgreich die Fehlstellung korrigieren.

Spezielle Probleme

Grundsätzlich sind wie bei jeder Operation möglich: Nachblutung, Infekt, Nervenläsion, Heilungsstörungen des Knochens und der Weichteile. Denkbar ist das Auftreten einer Thrombose. Bei frühem Bewegen und sofortiger Aufnahme der Vollbelastung ist diese aber sehr unwahrscheinlich. Bei allen Operationen an der unteren Extremität wird grundsätzlich eine Thromboseprophylaxe durchgeführt.

Ein Wiederauftreten der Fehlstellung ist aus den verschiedensten Gründen möglich. Wichtig ist, ein normales Gangbild mit Abrollen über den Großzehen bald möglichst wieder herzustellen. Bleibt eine Fehlstellung bestehen, oder verbleibt weiterhin eine schmerzhafte Bewegungseinschränkuung des Großzehengrundgelenkes, sollte eine Stilllegung des Gelenkes durch eine Versteifung erfolgen.

Prognose

In der Regel kann der Fuß mit einem Schuh mit steifer Sohlenach der Operation voll belastet werden. Eine Schonung und zeitweise Hochlagerung ist für ca. sechs Wochen notwendig. In Abhängigkeit von OP-Methode und in individueller Festlegung durch den Operateurwird die Dauer der notwendigen postoperativen korrigierenden Bandagierung festgelegt. Schwellung des Fußes und Bewegungseinschränkung des Grundgelenkes verbessern sich innerhalb der ersten sechs Monate, nicht selten, aber auch noch nach deutlich längerer Zeit.







© 2001-2013, Impressum und Rechtliche Hinweise