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Angaben nach §6 TDG


Das Orthopädiezentrum Arabellapark München, Dr. med. Christian Kinast, Prof. Dr. med. Johannes Hamel und Kollegen wurde am 13.04.2010 nach ISO 9001:2008 für organisatorische Abläufe zertifiziert.
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· MITTELFUSSKNOCHEN
Operation nach Akin: Der Knochen der Großzehe wird durchtrennt, in die gewünschte Stellung gebracht und mit einem Draht oder Schraube fixiert. Häufig kann der Draht für immer im Zeh bleiben. Stört er, kann er in örtlicher Betäubung entfernt werden. Die Zehe kann nach der Operation sofort bewegt werden.

Sehnenverlagerung (z. B. Mc Bride ): Bei geringen Fehlstellungen und bei älteren Patienten kann dieser Eingriff allein vorgenommen werden. Häufig wird er mit einer Knochenverschiebung kombiniert. Das Gelenk kann sofort bewegt werden. Der Fuß wird sofort belastet.

Operation n. Bösch: Durch einen innenliegenden Minischnitt wird mit einem speziellen Bohrer der Knochen hinter dem Gelenk durchtrennt. Unter Röntgenkontrolle wird ein Draht am Großzehenzwischengelenk eingebracht, am Mittelfußköpfchen vorbeigeschoben und unter Verschiebung des Köpfchens zur Fußaußenseite hin im Mittelfuß befestigt. Nach 4 Wochen wird der Draht entfernt. Ein spezieller fester Verband, der die Bewegung im Großzehngrundgelenk verhindert, wird für 6 - 8 Wochen getragen. Für 4 - 8 Wochen wird ein Verbandsschuh oder Tennisschuh mit fester Einlegesohle getragen. Vorteil ist die gute Kosmetik, da die Narbe sehr klein ist. Nachteil: Es besteht eine gewisse erhöhte Infektionsgefahr an der Drahteintrittsstelle. Die Führung der Nachbehandlung bedarf regelmäßiger kompetenter Betreuung.

Chevron-Osteotomie, Op n. Austin (Knochenverschiebung im gelenknahen Abschnitt des Mittelfußköpfchens), bei mittelschweren Fehlstellungen des Mittelfußknochens: Hinter dem Gelenk wird der Knochen V-förmig durchgesägt, nach außen Richtung Kleinzehe verschoben und mit einer Schraube oder einem Draht befestigt. Das Gelenk kann sofort bewegt werden. Mit einem speziellen Verbandsschuh kann der Fuß am Operationstag schon belastet werden. Für 2- 3 Wochen muß der Fuß viel hochgelagert werden. Nach weiteren 4 - 6 Wochen können weite Schuhe oder Tennisschuhe getragen werden. Gewaschen werden kann der Fuß nach Entfernung der Fäden nach 2 Wochen. Die Arbeitsunfähigkeit richtet sich nach der individuellen Belastung und liegt zwischen 2 Wochen (Sekretärin) und 8 Wochen (Verkäuferin).

Scarf-Osteotomie bei mittelschweren und schweren Fehlstellungen: In der Längsachse wird der Knochen Z-förmig durchtrennt, der untere und vordere Teil zur Fußaußenseite hin verschoben und mit Schrauben oder Drähten befestigt. Der Fuß kann sofort im Verbandsschuh belastet werden. Nach 2 Wochen kann der Fuß gewaschen werden. Ab der 3. Woche können entsprechend weite Tennisschuhe oder andere weite Schuhe getragen werden. Die Arbeitsunfähigkeit beträgt ebenfalls 2- 8 Wochen. Eine spezielle Bandagierung ist nach 2 Wochen nicht mehr notwendig.

Osteotomie nach Juvara und Mau, R. Mann bei schwersten Fehlstellungen vor allem bei jungen Patienten: Der Knochen wird am körpernahen Ende des Mittelfußknochens durchtrennt und mit Schrauben befestigt. Kombiniert wird dieser Eingriff mit einer Sehnenverlagerung am Großzehengrundgelenk. Die Schrauben werden frühestens nach 3 Monaten entfernt. In der Regel ist das Tragen eines Unterschenkelgipses oder eines Vorfußentlastungsschuhs mit Einlegesohle für 6 Wochen angezeigt. In dieser Zeit sollte die Thromboseprophylaxe mit einer täglichen Heparinspritze erfolgen. Die Belastung ist nach 6 Wochen wieder erlaubt.

Lapidus-Arthrodese (Versteifung des Gelenkes zwischen Mittelfußknochen und Fußwurzel): Bei Instabilität und Arthrose im Mittelfußgelenk. Das Gelenk wird verschraubt. Notwendig ist zusätzlich ein Unterschenkelgips. Der Fuß kann nach 6 Wochen wieder belastet werden.







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